Allgemein

Allgemeine Hinweise und Antworten auf häufige Fragen.

 

GPRS / 2G Mobilfunk - Mittel- und langfristige Überlegungen

Das 2G-Mobilfunknetz (2G: Zweite Generation) bildet mit großer Flächenabdeckung bundesweit noch immer ein Quasi-Standard für M2M-/IoT-Mobilfunktechnologien (einschließlich der Mehrzahl von Telematikdiensten). 
2G bezeichnet dabei eigentlich zwei verschiedene Technologien, die etwa gleichzeitig eingeführt wurden: die "GSM"-Sprachtelefonie-Dienste zum einen, zum anderen die "GPRS"-Datenfunkverbindung. Die Telematikgeräte arbeiten mit Datenfunk (GPRS und neuer). 

Technologisch sind mit 4G und 5G an vielen Orten zwischenzeitlich auch leistungsfähigere Netztechologien verfügbar.
Daher hat ein Teil der Deutschen Mobilfunkanbieter angekündigt, ihre 2G-Netze mittelfristig zu deren Gunsten abzuschalten und die Basistations-Hardware auszutauschen. 
Den Betrieb der aktuellen Geräte (auf GPRS/2G-Basis)halten wir in den kommenden Jahrenaber für gesichert. 

1) Die aktuellen Geräte und SIM-Karten wählen frei zwischen allen verfügbaren Mobilfunkanbietern, so dass ein Ausfall oder Abschaltung durch einzelne Mobilfunkanbieter schlicht zu einer anderen Netzwahl führen würde/wird. 
2) Zu planbaren Abschaltdaten gibt es teils widersprüchliche Angaben. Nach aktuellem Informationsstand werden erst ab Anfang 2031 einzelne Anbieter mit dem Abbau Ihrer 2G-Datentechnik beginnen. - Lassen Sie sich bitte nicht verwirren durch eventuell frühere Angaben zur GSM-Telefonie 
(Telekom schaltet GSM evtl. ab Juli 2028 ab, Vodafone ab September 2028, Sprachtelefonie mit alten Mobilfunkgeräten funktioniert dann nur noch bei anderen Mobilfunkanbietern; O2-Telefonica macht noch gar keine Angaben zu einer möglichen Rückstufung oder Abschaltung).

Erst ab 2031 wäre demnach die Abdeckung über 2G-Datenfunk evtl. eingeschränkt (je nach Mobilfunkanbieter) und daher ein Austausch von Telematikeinbauten zu erwägen.
Wir halten es für fair, Sie mittel- bzw. langfristig vorab darauf hinzuweisen.


Endgeräte, die die neueren Technologien unterstützen, sind bei uns im Test; wir werde Ihnen dazu in 2-3 Monaten gerne auch konkrete Angebote machen.

Weitere Quellen:
https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Fachthemen/Telekommunikation/Breitband/2GAbschaltung/start.html
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/verbraucher/vodafone-2g-abschaltung-100.html

Private Fahrten mit dem Firmenfahrzeug

Viele Unternehmen erlauben Ihren Mitarbeitenden, Firmenfahrzeuge auch privat zu nutzen. Beide Seiten profitieren.

Beispielsweise entfallen Heim- oder Depotanfahrten zum Wechsel des Fahrzeuges; das schont Nerven, Umwelt und Geldbeutel durch weniger Lebenszeit- und Kraftstoff-Einsatz. Die Gesamtlaufleistung von Motoren und Reifen wird übergreifend reduziert und das verlängert die Lebenserwartung.

Herausforderung

Firmenfahrzeuge sind oft mit Fahrzeug-Ortung / Telematik ausgestattet, um eine zentrale Erfassung und Steuerung der Fahrten zu gewährleisten. Das automatisiert große Teile der täglichen Fahrerdokumentation und erleichtert die Kommunikation mit Kunden und Lieferanten, vom Wartungsmanagement ganz zu schweigen.

Sollte die Zentrale dabei auch die privaten Fahrten im Detail erfassen?

Lösung

Um diesen wechselnden Anforderungen gerecht zu werden, haben wir in my-track FleetSpot die Privatfahrt-Funktion als clevere Lösung integriert. Im Kern ermöglicht diese Funktion, die Ortungsdaten des Fahrzeugs zu maskieren, also für die Zentrale auszublenden.

Der Fahrer steuert die Funktion wahlweise per App oder mit einem festen Schalter im Fahrzeug. Sobald die Funktion aktiviert ist, sind zentral nur noch die Kilometerzählerdaten des Fahrzeugtrackers verfügbar, während der Rest der Ortung maskiert ist.

Schauen wir uns die Schlüsselelemente und die Optionen der Privatfahrt-Funktion an:

Als Beispiel wird der private Fahrmodus dauerhaft eingeschaltet, sobald per Fahrer-Schalter der digitale Eingang DIN2 des Ortungs-Geräts mit der Stromversorgung des Fahrzeuges verbunden wird. Dazu werden die Optionen "Auslöser" = "DIN2" und "Eingangs-Invertierung" = "Nein" genutzt.

Bei aktiviertem Privatsphäre-Modus werden folgende Daten maskiert: Ortungs-Koordinaten (Längen -und Breitengrad) und -Adresse (Textdarstellung, reversive Geokodierung), Fahrzeuggeschwindigkeit, Höhe, Qualitätsdaten der Ortung wie Anzahl der Satelliten und die lokale Mobilfunkkennung.

Im Ergebnis kann die Zentrale die verschleißrelevante Laufleistung des Fahrzeuges weiter erfassen, erkennt aber den Aufenthaltsort des Fahrzeuges nicht mehr.

Vorteile der Privatfahrt-Funktion

  • Einfach zu konfigurieren und zu verwenden - mit minimalem Aufwand eingerichtet, um den wechselnden Anforderungen zu entsprechen.
  • Mitarbeitervertrauen und Geschäftsvorteile verbinden - ermöglicht es, die schnell steigende Popularität von Fahrzeugtelematik mit einer stabilen Vertrauensbasis unter den Mitarbeitenden zu verbinden.
  • Datenschutzanforderungen optimal erfüllen - die Privatfahrt-Funktion minimiert die Datenerfassung auf das betrieblich erforderliche Maß und erfüllt damit die DSGVO-Anforderungen zum innerbetrieblichen Datenmanagement in besonderer Weise.
  • Ortung on-demand - statt pauschaler Einverständniserklärungen werden Ortungsdaten fallweise erfasst und Sie profitieren vom zielgenauen Einsatz der Ortung.
  • Vielseitige und wertvolle Funktion für Unternehmensflotten - richtig eingeführt, fördert es die Disziplin der Fahrenden, regt wünschenswerte Fahrzeugnutzungsgewohnheiten an und/oder sort dafür, dass Unternehmen die lokalen Anforderungen erfüllen, einschließlich der allgemeinen EU-Datenschutzbestimmungen (GDPR). Alle Flottenfahrer wirken mit, fallweiser Missbrauch oder Rätselraten mehr.

Für ein Angebot rufen Sie an oder schreiben uns über das Kontaktformular.

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